Von Herz zu Herz – September 2026
Wenn Mutter Erde sich verändert
Eine Einladung, wieder hinzuhören
Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Leserinnen und Leser,
Mitte August war ich einige Tage zu meinem alljährlichem AKASHA-CHRONIK-LESEN Seminar in Belgien. Und neben all den schönen Begegnungen gab es etwas, das mich sehr berührt und nachdenklich gemacht hat.
Ich habe erlebt, wie viel Angst bei den Menschen spürbar war. Angst als das Moor, der Wald begonnen hat zu brennen, vor dem Rauch, davor evakuiert zu werden, vor dem, was sich verändert und nicht mehr so selbstverständlich erscheint wie früher.
Und ich habe mich gefragt:
Was möchte uns Mutter Erde gerade zeigen?
Vielleicht geht es nicht nur darum, dass wir auf die Veränderungen schauen.
Vielleicht geht es darum, dass wir beginnen, uns selbst wieder als Teil dieser Erde zu begreifen.
Wir leben nicht auf der Erde.
Wir leben mit ihr.
Wir atmen ihre Luft.
Wir trinken ihr Wasser.
Wir ernähren uns von dem, was auf ihr wächst.
Wir gehen über ihren Boden.
Wir ruhen unter ihren Bäumen.
Und trotzdem haben viele von uns die Verbindung zu ihr ein Stück weit verloren.
Wir sind schnell geworden.
Wir fahren, fliegen, produzieren, konsumieren und planen.
Wir verbringen Stunden vor Bildschirmen und manchmal nur wenige Minuten bewusst draußen.
Und dann geschieht etwas in der Natur – Feuer, Dürre, Starkregen, Hitze, Sturm – und plötzlich
merken wir, wie wenig selbstverständlich das Gleichgewicht ist, in dem wir leben.
Wenn der Wald brennt
Dieser Brand berührte mich auf eine besondere Weise.
Ein Wald, das Moor ist so viel mehr als eine Ansammlung von Bäumen. Er ist Lebensraum. Schutz. Nahrung. Sauerstoff. Rückzugsort. Ein unglaublich fein aufeinander abgestimmtes System.
Und wenn ein Wald brennt, spüren wir plötzlich die Verletzlichkeit dieses Systems.
Und für mich liegt darin eine Einladung:
Schau wieder hin.
Hör wieder hin.
Spüre wieder.
Und erinnere dich daran, dass du zu mir gehörst.
Vielleicht dürfen wir aufhören, Natur nur als Kulisse unseres Lebens zu betrachten.
Vielleicht dürfen wir wieder lernen, eine Beziehung zu ihr zu haben.
Wann hast du zuletzt einen Baum berührt – nicht nebenbei, sondern ganz bewusst?
Wann bist du barfuß über eine Wiese gegangen?
Wann hast du dem Wind zugehört?
Wann hast du morgens die Luft eingeatmet und wirklich gespürt:
Ich bin hier. Ich bin lebendig. Und diese Erde trägt mich.
Von der Angst in die Verbundenheit
Ich glaube, Angst allein wird uns nicht weiterbringen.
Wenn wir jeden Waldbrand, jede Wetterveränderung und jede Nachricht nur mit Sorge betrachten, fühlen wir uns irgendwann machtlos.
Verbundenheit dagegen verändert etwas.
Denn was ich liebe, ist wertvoller.
Was ich als kostbar empfinde, behandle ich achtsamer.
Und womit ich mich verbunden fühle, dem begegne ich anders.
Vielleicht beginnt die große Veränderung deshalb an einer ganz kleinen Stelle:
bei unserem persönlichen Verhältnis zur Natur.
Es geht nicht darum, von heute auf morgen alles richtigzumachen.
Es geht um Bewusstsein.
Brauche ich das wirklich?
Kann ich achtsamer mit Wasser umgehen?
Kann ich weniger verschwenden?
Kann ich regionaler einkaufen?
Kann ich einem Baum, einem Tier, einer Landschaft wieder mit Staunen begegnen?
Kann ich meinen Kindern und Enkelkindern vermitteln, dass Natur nicht selbstverständlich ist?
Und kann ich selbst wieder lernen, mich von ihr berühren zu lassen?
Mutter Erde braucht keine perfekten Menschen
Sie braucht Menschen, die wieder fühlen.
Menschen, die hinschauen.
Menschen, die Verantwortung nicht aus Schuld übernehmen, sondern aus Liebe.
Vielleicht sind die Veränderungen, die wir gerade erleben, auch eine Erinnerung daran, dass wir unser Leben nicht unabhängig von der Natur führen können.
Wir gehören zu ihr.
Und vielleicht beginnt Heilung genau dort, wo wir diese Verbindung wieder spüren.
Deshalb möchte ich euch heute zu etwas ganz Einfachem einladen:
Geht in den nächsten Tagen einmal bewusst hinaus.
Lasst das Handy für einen Moment in der Tasche.
Stellt euch unter einen Baum.
Berührt seine Rinde.
Atmet.
Und sagt innerlich vielleicht einfach:
"Danke, Mutter Erde.
Danke, dass du mich trägst.
Danke für dein Wasser.
Danke für deine Luft.
Danke für deine Nahrung.
Danke für deine Schönheit.
Ich möchte wieder lernen, dich wahrzunehmen.
Ich möchte achtsam mit dir sein.
Nicht aus Angst – sondern aus Liebe."
Vielleicht verändert dieser eine Moment noch nicht die ganze Welt.
Aber er verändert unsere Beziehung zu ihr.
Und manchmal beginnt genau so etwas Großes:
mit einem Menschen, der wieder anfängt hinzuhören.
Wenn Du spürst, dass es Zeit ist, wieder mehr auf Dich selbst, Deine innere Stimme und Deinen ganz eigenen Weg zu hören, begleiten wir Dich von Herzen gerne – in unseren Seminaren und Ausbildungen oder meinen Einzeltermin. Unser Herzöffnungs-Seminar im Oktober 2026 ist bereits ausgebucht. Wir freuen uns sehr über das große Interesse und Euer Vertrauen.
Für alle, die sich intensiver auf den Weg machen möchten, gibt es noch wunderbare Möglichkeiten:
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Eine besondere Ausbildung, in der wir uns dem Körper mit Achtsamkeit, Bewusstsein und einer neuen Tiefe zuwenden – und entdecken, wie viel Weisheit und Wahrheit in ihm liegt.
Ich freue mich sehr auf die gemeinsame Zeit und auf viele besondere Begegnungen mit Euch.
Mit all meiner Liebe
Deine Claudia
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